Logo des Vereins

Veranstaltungen von Februar bis April 2019

Nachrichten Sterntagebuch 35 / Frühjahr 2019

01.02. - 08.02. - 15.02. - 22.02. - 01.03. - 08.03. - 15.03. - 22.03. - 29.03. - 05.04. - 12.04. - 19.04. - 26.04.

Gebäude des Vereins

Freitag, 01.02.2019, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt noch die schönen Winter- Sternbilder Fuhrmann, Zwillinge, Stier und Orion. Das Wintersechseck ist ein
guter Wegweiser am Himmel. Es wird aus Sirius (gr. Hund), Prokyon (kl. Hund) Pollux (Zwillinge), Kapella (Fuhrmann), Aldebaran (Stier) und Rigel
(Orion) gebildet. Am Abendhimmel finden sich zahllose Beobachtungsobjekte, die zu einem Spazierensehen einladen. Mit der automatischen
Steuerung des 610 mm Cassegrain- Teleskops der Sternwarte können wir eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen unternehmen.
Viel Spaß beim gucken!


Freitag, 08.02.2019, 19.00 Uhr:

Der große Orionnebel Messier 42

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Die vier Tage alte Mondsichel versinkt bald am Westhorizont und gibt den Blick auf Supernova- Überreste wie M1 im Stier und aktive
Sternentstehungsgebiete wie den berühmten Orionnebel M42 frei. Der Anblick im großen Spiegelteleskop wird jeden Himmelsjäger total
überraschen, besonders im 114 mm (4,5 Zoll) großen Weitwinkelokular mit 84° Gesichtsfeld! Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe
nicht vergessen. Die Wege des Hahnebergs sind unbeleuchtet. Viel Spaß beim gucken!


Freitag, 15.02.2019, 19.00 Uhr:

Neues aus der Sonnenforschung

-Vortrag von Dr. Dietrich Ewert- Berlin-

Der Referent betreibt an der B-Traven Oberschule in Spandau in Zusammenarbeit mit der TU- Berlin mehrere große Radioteleskope zur
Beobachtung der Sonne im Radiobereich und berichtet uns von neuen Erkenntnissen.


Freitag, 22.02.2019, 19.00 Uhr:

Das harmonische Universum

Vortrag von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann -Berlin-

Seit Menschen Wissenschaft betreiben, versuchen Sie den Aufbau der uns umgebenden Welt durch Zahlen und Zahlenverhältnisse zu beschreiben.
Bei den Pythagoräern galt die Zahl geradezu als Element aller Dinge. Die musikalische Harmonielehre der Antike führte zu der Auffassung, dass auch
die Bewegungen der Himmelskörper harmonischen Gesetzen folgen. Unter dem Einfluss dieser Idee entdeckte Johannes Kepler die Gesetze der
Planetenbewegung. Doch auch die Zahl der Planeten im Sonnensystem und die Gesetze der Mikrowelt wurden unter dem Gesichtspunkt harmonischer
Verhältnisse erforscht. Bis heute spielt bei der Suche nach der Urkraft des Universums der Harmoniegedanke eine entscheidende Rolle. Der Vortrag
macht an Hand von zahlreichen Beispielen deutlich, dass zwar die Zahlenreihen der musikalischen Harmonie nicht unmittelbar die Strukturen des
Universums widerspiegeln, aber der Glaube, sie könnten es tun, wesentlich zur Erkenntnis kosmischer Gesetze beigetragen hat.
- Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 01.03.2019, 19.00 Uhr:

Die Arktis im Brennpunkt des Klimawandels

Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Diekmann -Alfred Wegener Institut Potsdam-(Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung)

Wir leben in einer Zeit der globalen Klimaerwärmung. Dort, wo ihn die wenigsten Menschen mitbekommen, schreitet der Umweltwandel am extremsten
voran. So stellt die Arktis ein Frühwarnsystem des globalen Wandels dar. Durch die Erderwärmung ist die Lufttemperatur im Hohen Norden doppelt so
schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Deutliche Anzeichen sind der Schwund des sommerlichen Meereises im Arktischen Ozean, verstärkte
Eisschmelze in Grönland und die Destabilisierung der von Permafrost unterlagerten Landmassen. Ökologische Konsequenzen zeigen sich bereits in
der arktischen Flora und Fauna. Bedrohlich für das Weltklima sind Selbstverstärkungseffekte der polaren Erwärmung. Der Vortrag stellt die Erforschung
der Arktis durch das Alfred-Wegener-Institut vor und erläutert und illustriert die Prozesse des Umweltwandels. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 08.03.2019, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Winter- Sternbilder Fuhmann,Zwillinge, Stier und Orion. Am Abendhimmel finden sich zahllose
Beobachtungsobjekte, die zu einem Spazierensehen einladen. Mit der automatischen Steuerung des 610 mm Cassegrain- Teleskops der Sternwarte
können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen unternehmen.
Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 15.03.2019, 19.00 Uhr:

Verborgenes Schwarzes Loch in riesigem Sternhaufen entdeckt

-Vortrag von Prof. Dr. Martin M. Roth -Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

Astronomen haben mit dem MUSE-Instrument der ESO am Very Large Telescope in Chile einen Stern im Kugelsternhaufen NGC 3201 (im Sternbild Segel)
entdeckt, der sich sehr seltsam verhält. Er scheint ein unsichtbares Schwarzes Loch mit etwa der vierfachen Masse der Sonne zu umkreisen - das erste
inaktive Schwarze Loch mit stellarer Masse, welches in einem Kugelsternhaufen gefunden wurde, und gleichzeitig auch das erste, das durch den direkten
Nachweis seiner Anziehungskraft gefunden wurde. Diese wichtige Entdeckung wirkt sich auf unser Verständnis der Entstehung dieser Sternhaufen,
Schwarzer Löcher allgemein und vom Ursprung der Gravitationswellenereignisse aus. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 22.03.2019, 19.00 Uhr:

Was war vor dem Urknall?

-Vortrag von Dr. Jean- Luc Lehners, Max Planck Institut für Gravitationsphsik Golm-

Wahrscheinlich werden viele Eigenschaften unseres Weltalls durch physikalische Prozesse bestimmt, die um den Urknall herum stattfanden, da damals die
Anfangsbedingungen für die weitere Entwicklung des Universums festgelegt wurden. Überdies wissen wir bereits, dass diese Anfangsbedingungen sehr
speziell gewesen sein müssen: Extrapoliert man nämlich heutige Beobachtungen, so zeigt sich, dass das Universum zu dieser frühen Zeit außergewöhnlich
flach, homogen und isotrop war. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 29.03.2019, 19.00 Uhr:

Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Winter- Sternbilder Fuhmann,Zwillinge, Stier und Orion. Mars steht im Südwesten im Sternbild Fische
an der Grenze zum Walfisch. Am Abendhimmel finden sich weitere zahllose Beobachtungsobjekte, die zu einem Spazierensehen einladen. Mit der
automatischen Steuerung des 610 mm Cassegrain- Teleskops der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die
Nebel und Sternhaufen unternehmen. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 05.04.2019, 18.30 Uhr:

Astronomische Exkursion mit Teleskopen nach Ribbeck

Treffen findet - N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l - statt

Abfahrt ist um 18.30 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Sternwarte Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. Fahrtbeschreibung für Nachzügler: Heerstraße
(B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des
Waldrandes, dort links einbiegen. Heisse Getränke bitte nicht vergessen. Bitte eigene Teleskope und Ausrüstungen mitbringen. Highlight ist ein modernes,
azimutal montiertes 100 mm Tripet-Apo- Doppelfernrohr mit 45 Grad Einblick mit dem in die Sternenwelt eingetaucht werden kann. Viel Spaß beim gucken!
Alle Sternfreunde mit / ohne eigenem Fernrohr sind herzlich willkommen!


Freitag, 12.04.2019, 19.00 Uhr:

Mondbeobachtung in der Sternwarte

--Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute steht der zunehmende Mond exakt im Ersten Viertel und bietet jetzt einen besonders schönen Anblick. An der Schattengrenze des Mondes ist gerade
Sonnenaufgang, die dortigen Kraterränder werfen lange Schatten. Selbst geringste Gräben, Kleinkrater, die einst Asteroiden hinterlassen haben, zeigen sich
plastisch, fast dreidimensional. Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe nicht vergessen. Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 19.04.2019, 19:00 Uhr:

-Karfreitag-

Keine Veranstaltungen, schöne Feiertage.


Freitag, 26.04.2019, 18.30 Uhr:

Astronomische Exkursion mit Teleskopen nach Ribbeck

Treffen findet - N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l - statt

Abfahrt ist um 18.30 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Sternwarte Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. Fahrtbeschreibung für Nachzügler: Heerstraße
(B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des
Waldrandes, dort links einbiegen. Heisse Getränke bitte nicht vergessen. Bitte eigene Teleskope und Ausrüstungen mitbringen. Highlight ist ein modernes,
azimutal montiertes 100 mm Tripet-Apo- Doppelfernrohr mit 45 Grad Einblick mit dem in die Sternenwelt eingetaucht werden kann. Viel Spaß beim gucken!
Alle Sternfreunde mit / ohne eigenem Fernrohr sind herzlich willkommen!


Nachrichten

Astronomische Exkursionen:

Fahrtbeschreibung: Heerstraße (B5) stadtauswärts immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links über den
Parkplatz und neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope
und -Ausrüstungen mitbringen.


Beobachtungen auf dem Hahneberg:

Wegbeschreibung zur Sternwarte: Von der Heerstraße/ Ecke Magistratsweg aus 10 Min. Fussweg entlang dem
Semmelländerweg, dann innerhalb der Grünfläche Hahneberg entlang der Rodelbahn zur Sternwarte hinaufgehen.
Taschenlampen helfen beim Aufstieg zum Gipfel des unbeleuchteten Hahneberges und zur Kuppel.


Programm und Organisation: Günter Mekas (V.I.S.d.P.)


Sterntagebuch 35 / Frühjahr 2019

Wer freut sich nicht, wenn zu Ostern etwas angenehmeres Wetter zu erwarten ist? Dieses Jahr könnte das der Fall sein, denn Ostern ist
erst am vorletzten Aprilwochenende. Die Regel besagt zwar: Ostern ist am 1. Sonntag nach dem 1. Frühlingsvollmond - der wäre korrekterweise
am Donnerstag, 21. März. Frühlingsanfang ist am 20. März. Aber: Ausnahmen bestätigen hier wieder einmal die Regel und deswegen fällt
Ostersonntag auf den 21. April.
Doch ungeachtet jeglicher irdischer Anomalie sind es wieder die ewigen Sternbilder des Frühlings, die jene des Winters ablösen. Zwar beeindrucken
am Westhimmel nach Sonnenuntergang immer noch Orion, Stier, Großer und Kleiner Hund sowie Zwillinge und Fuhrmann das Geschehen. Doch schon
Ende März gegen Mitternacht beherrschen Arktur, Regulus und Spika als Frühlingsdreieck den Südhimmel. Doch an Planeten fehlts im Revierů (frei
nach Goethe, Osterspaziergang), lediglich der Mars, dem goldenen Tor der Ekliptik zustrebend, kann- jedoch sehr lichtschwach- im Sternbild Stier
aufgesucht werden. Ende Mai wird es dann sehr eng, ihn in der Abenddämmerung zu erspähen. Jeweils wenige Tage vor Monatsmitte zieht die
zunehmende Mondsichel südlich an ihm vorüber.

Situation für den 13. März

Die nebenstehende Grafik zeigt die Situation für den 13. März. Für
Fernrohrbeobachter insofern reizvoll, da sich am Mondterminator
gleichzeitig die berühmten Lunar-X und V präsentieren. Dafür braucht
es lediglich ein Mondalter von 6,7 Tagen, ein Teleskop ab 15facher
Vergrößerung, klares Wetter und warme Kleidung. Wer macht das
schönste Foto? Dem Planetenfreund sei der Morgenhimmel eine Stunde
vor Sonnenaufgang empfohlen: Dort zeigen sich beispielsweise am 1.
März Venus, Saturn, abnehmende Mondsichel, Jupiter und Antares
(Skorpion) als famose Lichterkette.

Historisches

James Cook, Seefahrer, 240. Todestag sowie Georg Forster, Naturforscher, 225. Todestag. Beide Personen sind berühmt vor allem durch ihre "Reise um die
Welt 1778". Doch Cook schiffte sich schon 1769 nach Tahiti ein, um u.a. den Venus- Transit zu beobachten, leider ohne den erhofften Erfolg. Was manchem
als romantisch anmutendes Unternehmen erscheinen mag, war in Wirklichkeit knallharter Machtpoker der britischen Krone. Seine letzte Tour nach Hawaii
bezahlte Cook mit dem Leben.


Foto : Text und Grafik : K.-H. Bohn, unter Verwendung von CYBERSKY 3.3.1 sowie Internet.


Home

Update = 20.02.2019
© by De_La