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Veranstaltungen im Mai, Juni und Juli 2017

Nachrichten Sterntagebuch 32 / Sommer 2017

26.05. - 02.06. - 09.06. - 16.06. - 23.06. - 30.06. - 07.07. - 14.07. - 21.07. bis 01.09.

Gebäude des Vereins

Freitag, 26. Mai 2017, 19.00 Uhr:

Sonnen und Planetenbeobachtung in der Sternwarte auf dem Hahneberg

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Der mondlose Abendhimmel zeigt jetzt die schönen Frühlingssternbilder Zwillinge, Krebs und Löwe. Highlights sind neben dem Riesenplaneten Jupiter, der im
Sternbild Jungfrau gerade seine Oppositionsstellung erreicht hat und der Ringplanet Saturn im Skorpion ist ein weiteres Highlight. Mit der Steuerung des 610
mm Cassegrain- Teleskops der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen unternehmen.
Viel Spaß beim gucken!


Freitag, 02. Juni 2017, 19.00 Uhr:

Mitgliederversammlung 2017

Vorgeschlagene Tagesordnung:

1) Begrüssung, Wahl eines Protokollführers
2) Vorschläge und Beschluß der Tagesordnung
3) Bericht des Vorstands und des Kassierers
4) Bericht der Revisoren über das Geschäftsjahr 2016
5) Aussprache, Anträge und Abstimmungen
6) Entlastung des Vorstands
7) Neuwahl des Vorstands und der Revisoren
8)Verschiedenes
Alle sind herzlich willkommen

Anmerkung am 12.5.2017 wurde die dort anberaumte Mitgliederversammlung aus organisatorischen Gründen verschoben.


Freitag, 09. Juni 2017, 19.00 Uhr:

Von der Alm ins All

-Vortrag von Detlef Hartmann, Berlin-

Der Refernt betreibt auf der Emberger Alm in Kärnten/Österreich eine Sternwarte, die für seine astrofotografische Arbeit regelmäßig nutzt.
Detlef Hartmann leistet eine hervorragende und international anerkannte amateurastronomische Arbeit. Er leitet auch an der Wilhelm-Foerster
Sternwarte Berlin die Arbeitsgruppe Astrofotografie. Heute zeigt uns einen Auschnitt seiner hervorragenden Arbeiten.


Freitag, 16. Juni 2017, 19.00 Uhr:

Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

-Vortrag von Prof. Dr. Christoph Pfrommer, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Wie entstehen Galaxien und Galaxienhaufen, die zu den größten Strukturen im Universum zählen? Hat kosmische Strahlung einen Einfluss auf die
Entwicklung von Galaxien und Galaxienhaufen? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Pfrommer nach, der seit April 2017 die Abteilung Kosmologie und
großräumige Strukturen am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) leitet und als gemeinsam berufener Professor an der Universität Potsdam
forscht. Der Astrophysiker ist vom HITS, dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien, an dem er seit 2016 mit einem ERC Consolidator Grant
eine Juniorgruppe leitete, nach Potsdam gewechselt. Kosmische Strahlung im Weltall entsteht unter anderem, wenn Sterne explodieren oder
supermassereiche Schwarze Löcher eng gebündelte Materiestrahlen ausstoßen. Neben der faszinierenden Frage nach dem Ursprung der kosmischen
Strahlung wollen wir insbesondere herausfinden, ob diese auch eine entscheidende Rolle in der Galaxienentwicklung spielt. Die von kosmischer
Strahlung verursachten Materieausflüsse könnten ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung von Spiralgalaxien sein und zudem erklären, warum sich in
elliptischen Galaxien nicht mehr Sterne bilden. Pfrommer und seine Forschungsgruppe wollen die zugrundeliegende Physik der kosmischen Strahlung,
Magnetfelder und Plasmawellen detailgetreu im Computer modellieren und damit kosmologische Computersimulationen an Hochleistungsrechnern
durchführen. Ihre Ergebnisse überprüfen sie mit Messungen von Teleskopen, die Radio- und Gammastrahlen empfangen.


Freitag, 23. Juni 2017, 19.00 Uhr:

Milchstraßenarchäologie

-Vortrag von Dr. Else Starkenburg, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Dr. Else Starkenburg leitet seit 2015 die Emmy Noether Forschungsgruppe "Die frühe Milchstraße" am AIP. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen
die Erforschung der Milchstraße sowie die Untersuchung von Satellitengalaxien in deren Umkreis. Indem wir unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße mit
neuen Instrumenten und Methoden näher untersuchen, können wir viel lernen. Durch Beobachtung von Sternen verschiedenen Alters kann z.B. die
Geschichte der Galaxie rekonstruiert werden. Dieses Fachgebiet wird auch "Galaktischen Archäologie" oder "Milchstraßenarchäologie" genannt.


Freitag, 30. Juni 2017, 18.00 Uhr:

Mond und Planeten am Abendhimmel

-Leitung: Günter Mekas - BHB- Sternwarte Berlin-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Heute ist der zunehmende Mond fünf Tage alt. An der Schattengrenze zeigen sich Krater und Ringgebirge in ihrem Schlagschatten. Gerade bei starker
Vergrösserung im Teleskop zeigen sich Kraterlandschaften mit Rillen und Strahlenerscheinungen, die den Beobachter immer wieder neu faszinieren.
Wegbeschreibung zur Sternwarte: Von der Heerstraße/ Ecke Magistratsweg aus 10 Min. Fussweg entlang dem Semmelländerweg, dann innerhalb der
Grünfläche Hahneberg entlang der Rodelbahn zur Sternwarte hinaufgehen. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 07. Juni 2017, 18.00 Uhr:

Jupiter und Saturn am Abendhimmel

-Treffpunkt: Sternwarte auf dem Hahneberg-- N u r - b e i - k l a r e m - H i m m e l --

Zwei Tage vor Neumond leuchtet Jupiter im Südwesten noch -1.9 mag hell. Er durchläuft gerade den offenen Sternhaufen Hyaden im Sternbild Stier.
Sein Äquatordurchmesser ist jetzt nur noch ca. 38 Bogensekunden. Er bietet im 61 cm- Teleskop der Sternwarte ein imposantes Bild mit detailreichen
Wolkenstrukturen. Der Abendhimmel Anfang Juli bietet eine ganze Palette der unterschiedlichsten Objekte, vorran der Orionnebel, Offene- und
Kugelsternhaufen in Hülle und Fülle, Nova- und Supernovaüberreste, die hellen Galaxien im Ursa Major und im Löwen schließen den Reigen ab.
Viel Spaß beim gucken! - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 14. Juli 2017, 19.00 Uhr:

Das Hubble Deep Field und andere tiefe Hubble Felder in 3D mit MUSE

-Vortrag von Dr. Tanja Urrutia, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)-

Das Hubble Deep Field hat unser Verständnis der immensen Größe und Fülle des Universums revolutioniert. Haben wir in Beobachtungen davor, eher
tiefe, detaillierte Beobachtungen von Bekannten Galaxien aufgenommen, so war diese Beobachtung eines "leeren" Feldes damals eine gewagte Idee.
Das Wagnis zahlte sich jedoch aus, da sie uns tausende hoch-rotverschobene Galaxien zeigten und uns erstmal über ein statistisches Bild dieser weit
entfernten Objekte gegeben hat. Weitere tiefe Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop folgten, zusammen mit anderen Observatorien in anderen
Wellenlängen. Heutzutage geschieht diese Revolution nochmals mit der 3D Spektroskopie. Während frühe Beobachtungen 3D Bilder von bekannten
Galaxien gemacht haben, um sie detaillierter zu studieren, erlaubt uns MUSE nun auch systematische "leere" Felder in 3D zu studieren. Das wichtigste
daran ist das enorm große Gesichtsfeld, das der MUSE Integralfeldspektograph besitzt. In Ihem Vortrag wird sie einige Highlights dieser 3D Karten im
Hubble Ultra Deep Field und den angenzenden Regionen zeigen, insbesondere die mit der hochrotverschobenen Wasserstofflinie Lyman Alpha
gefunden wurden. - Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € -


Freitag, 21. Juli bis 01. September 2017

Schulferien in Berlin

In den Berliner Schulferien vom 20.7. bis 1.9.2017 finden in der Sternwarte keine Veranstaltungen statt (Sommerpause).
In dringenden Fällen erreichen sie den Vorstand unter 017680039347


Nachrichten

Das 18. Herzberger Teleskoptreffen (HTT)

Es findet vom 21.09.2017 - 24.09.2017 statt. Der Veranstaltungsort bei Herzberg -ca. 80 KM südlich Berlins- ist das Sportlerheim in Jeßnigk.
Viele interessierte Sternfreunde werden wieder am HTT mit Wohnwagen oder Zelt und Teleskop teilnehmen.


Astronomische Exkursionen:

Fahrtbeschreibung: Heerstraße (B5) stadtauswärts immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links über den
Parkplatz und neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope
und -Ausrüstungen mitbringen.


Programm und Organisation, Nachrichten: Günter Mekas, Leiter der BHB-Sternwarte Berlin (V.I.S.d.P.)


Sterntagebuch 32 / Sommer 2017

Das Sterntagebuch ist noch in Arbeit, es folgt etwas später.

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Update = 23.06.2017
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